HOPE FOR THE NATIONS

 

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Losung und Lehrtext für Samstag, 10. Dezember 2016:







Mit freundliche Genehmigung der Herrnhuter Brüdergemeine
Besuchen Sie auch: Die Losungen - Gottes Wort für jeden Tag

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Röm 15,7)

Wo fühle ich mich wohl und geborgen? - Da, wo ich Mensch sein kann. Wo ich mich nicht verbiegen muss, um angenommen und geliebt zu werden. Wo ich mit meinen Ecken, Stärken und Schwächen ernstgenommen werde. Wo ich keine Angst haben muss, abgeschrieben oder ausgestoßen zu werden, wenn ich nicht so funktioniere, wie es von mir erwartet wird.
Welche Orte fallen mir da ein? - Ist es meine Ehe/Beziehung, meine Familie, mein Arbeitsplatz? Sind es Freunde? Letztere kann man sich bekanntlich aussuchen... –
Ganz Anderes hat der Apostel Paulus im Blick, wenn er am Ende seines Briefes an die Christen in Rom schreibt: "Nehmt einander an..."
Er richtet sich mit dieser Aufforderung an eine bunte Mischung von Christen, an solche mit heidnischen und jüdischen Wurzeln. Unterschiedliche Meinungen über „den christlichen Lebensstil“ führen dazu, dass sie sich gegenseitig verunsichern und sich ein schlechtes Gewissen machen. Sie verachten und verurteilen einander. In den Köpfen und Herzen entsteht eine Aufteilung in Starke und Schwache im Glauben. Der Streit darüber droht die Gemeinde zu zerreißen...
Lange her und doch so vertraut! Streit und Spaltung gehören seit jeher zur politischen Tagesordnung. Leider auch zu der in Gemeinden und Kirchen. Sie könnten, so malt es Paulus den Konfliktparteien vor Augen, Orte der Freude und der Hoffnung sein, wo alle darauf bedacht sind, sich gegenseitig aufzubauen. Oasen der gegenseitigen Ermutigung und des Friedens...
Alles nur ein frommer Wunsch? Heute fassen wir ihn in Begriffe wie Akzeptanz, Einheit in aller Verschiedenheit. Oft gefordert, selten konsequent umgesetzt. Jedenfalls leichter gesagt als getan.
Annehmen meint zunächst Gottes konkretes Eingreifen in das Leben von Menschen: er zieht sie aus Gefahr und Verlassenheit zu sich und bietet ihnen einen Schutzraum an. Ganz stark kommt das in den Psalmen zum Ausdruck: "Er streckte seine Hand aus von der Höhe und fasste mich und zog mich aus großen Wassern." (Ps. 18,17)
So argumentiert Paulus: wie könnt ihr Leute unter euch verachten und aus eurer Gemeinschaft ausschließen, wenn Gott sie angenommen hat? Was maßt ihr euch an? Er ergänzt seine Aufforderung: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat."
Christus, sein bedingungsloses Ja zu euch, seinen Kindern, ist euer Bindeglied!
Amen.


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